Absenderstemplung im Digitaldruck

(Vorausveröffentlichung - erscheint in philatelie 441 - März 2014)

  

 

> Link zum Ende des Artikels - Übersicht über bisher bekannte Kennungen des neuen Verfahrens (Digitaldruckentwertung -Stand 23.11.2015) 

 

Die Absenderstempelung wird - wie der Name schon sagt - in der Regel durch den Kunden selbst durchgeführt (Ausnahme Frankierservice). Bekannt ist diese deshalb auch als Vorausentwertung. Es handelte sich dabei anfangs um Massendrucksachen, die mit Briefmarken frei gemacht wurden. Der erste Verwendungstag einer Absenderstempelmaschine war der 19. Januar 1979.

Massendrucksache (Privatganzsache vom Roten Kreuz 30 Pfennig Burgen) vom 5. November 1984 ordnungsgemäß mit Vorausentwertung mittels Einkreisstempel entwertet

 

Seit dem 1. September 1993 wurde die Massendrucksache durch die Infopost abgelöst. Da für diese speziellen mechanischen  Absenderstempelmaschinen teilweise schon seit Jahren keine Ersatzteile mehr bestellt werden können, wird es immer schwieriger diese zu benutzen. Daher begann im Herbst 2010 der Versuch,  digitale Druckverfahren als Alternative zu testen (vgl. philatelie 405, März 2011). Dieser Versuch wurde mehrmals verlängert und erweitert, zum 1. Januar 2014 geht dieser nun in den Regelbetrieb über. Es bietet sich daher an, diese Testphase von etwas mehr als drei Jahren postgeschichtlich näher zu betrachten.

 

Der Einsatz digitaler Druckverfahren zur Entwertung von Briefmarken

 

In der Ausgabe 1 „Stempel und Informationen“ Seite 16 wurde von der Post mitgeteilt, dass zum 1. Januar 2014 zusätzlich zur bisherigen Absenderstempelung (Vorausentwertung) mit klassischen Stempelmaschinen wie sie beispielsweise die Firma Sieger oft für ihre Werbesendungen benutzt, ein neues alternatives „Digitales Druckverfahren“ (beispielsweise mit Inkjet oder Offset-Druck) möglich ist. Werden diese neuen Alternativen genützt, ist ein neues Layout bindend.

Die Stempelinfo der Deutschen Post Philatelie zum neuen Digitaldruck bei der Vorausentwertung 

 

Dies besteht aus einer Frankierwelle, darunter dem Posthorn und rechts daneben in der oberen Zeile einer eindeutigen 10-stelligen Nummer zur Identifikation des Absenderstempelkundens beziehungsweise des Letterschops, der das Mailing herstellt. Darunter ist die Angabe der Versendungsform „Infopost“. Der Infobrief wurde ja zum 31. Dezember 2012 abgeschafft (vgl. philatelie 429, März 2013). Für diese  Nutzung ist eine Vereinbarung mit der Deutschen Post AG erforderlich. Unabhängig davon gibt es die Option der Vorausentwertung mittels Frankierserviceauftrags über die Deutsche Post AG. Um nun diese neue Entwertung zu nutzen, muss bei Vertragsabschluss mit der Deutschen Post nachgewiesen werden, das das eingesetzte digitale Druckverfahren dokumentenecht ist. Dies ist bei normalen  Tintenstrahldruckern oder Laserdruckern aber nicht der Fall. Jeder kann also nicht so einfach nun Infopostsendungen mit Briefmarken vorausentwerten, wie dies die DBZ berichtet. Zwar werden derzeit immer noch - oder immer mal wieder - Infopostsendungen mit Tintenstrahldrucksystemen entwertet, die auf den ersten groben Blick den Eindruck erwecken sollen, das es sich um klassische Stempelmaschinen zur Vorausentwertung handelt, in der Praxis ist das aber nicht der Fall. Dieser Teilbereich wird zum Schluß anhand einiger weniger Beispiele ansatzweise erläutert.

Gestartet wurde im letzten Quartal 2010 in zwei Letterschops (Printland bei Bonn und Konrad Direktmarketing bei Würzburg). Beide Letterschops nutzten dazu Tintenstrahldrucksysteme, die nicht nur die Entwertung der aufgeklebten Briefmarken vornahmen, sondern auch noch gleichzeitig je nach Kundenwunsch die Adresse und oder andere Werbeinfos auf der Vorderseite der Sendung anbringen können. Eingesetzt wurde dabei einmal eine Tinte auf Polymerbasis, die unter UV-Licht schnell trocknet und aushärtet.

Infopostsendung des Vereins Islamic Relief, die eine der ersten Versuchssendungen im Jahr 2010 war, produziert vom Lettershop Printland bei Bonn mit der Kennung 1A00000101, Frankatur 32 Cent Marke Individuell von der Rolle. Die Sendung war nicht zustellbar, sie ging daher über INA an den Absender des Mailings zurück.

 

 

Erkennbar ist diese Art von Polymertinten besonders gut auf Briefmarken durch eine etwas erhabene und glänzende Struktur. Im zweiten Fall soll mit einer Tinte mit fluoreszierenden Zusatzstoffen gearbeitet worden sein. Anfang 2012 tauchte dann erstmals eine Aussendung von DPS Wermsdorf auf. DPS Wermsdorf ist zum einen der Deutsche Philatelie Service, aber es ist auch ein Letterschop, der sowohl eigene Mailings als auch die von Kunden produziert. Hier wurde ein Offsetdruckverfahren getestet.

Infobriefsendung des Versuchsteilnehmers DPS, der als einziger bisher einen Offsetdruck einsetzt - hier mit der Kennung 1A00002101 - ob die Werbung links von der Welle vom Abstand her absichtlich so weit weg plaziert wurde, dass diese formal nicht mehr zu der neuen Entwertung zählt, ist nicht bekannt 

 

In einem weiteren Fall (Bethel) soll es sich nach telefonischen Aussagen um eine umprogrammierte Frankitmaschine handeln. Dieser Fall ist insofern auch interessant, als hier erstmals und bisher einmalig auch eine passende Werbung direkt neben der Entwertung (125 Jahre Briefmarken für Bethel) mit dazu gedruckt wurde.

Ausschnitt Infopostsendung von Bethel entwertet mittels Tintenstrahlentwertung in blau mit einer umgerüsteten Frankit-Maschine mit der Kennung 1A00002201 - Sammlung H. Kaußen

Das Folgemailing nun mit der vorgegebenen Farbe schwarz - Sammlung Thomas

 

Beim ersten Mailing dieser Art wurde alles in blauer Farbe aufgespritzt. Schwarze Farbe, wie scheinbar vorgeschrieben, war kurzfristig nicht lieferbar. Bei einem folgenden Mailing wurde dann alles in schwarz entwertet. Zu dieser Zeit soll es neun Pilotteilnehmer gegeben haben. Außer den genannten drei Letterschops und Bethel ist auch noch die Firma Otto Theobald bekannt. Wer die restlichen vier Pilotteilnehmer waren muss die philatelistische Forschung noch herausarbeiten.

Bekannt sind mit Datenstand 1. Januar 2014 zehn Kennungen, von denen zwei dem selben Letterschop DPS Wermsdorf zuzuordnen sind (1A00001601 und 1A00002101). Außerdem ist von einer Messevorführung aus dem Jahr 2013 von einer Maschine, die sowohl Marken Individuell aufklebt als auch gleichzeitig im selben Arbeitsgang mittels zugelassener digitialer Entwertung stempelt eine entsprechende Musterkennung 1A0Muster0 bekannt.

Musterbrief von einer Messevorführung einer neuen Maschine, die sowohl Marken Individuell aufklebt, als auch gleichzetig digital mittels Tintenstrahldruck entwertet - hier mit der Musterkennung 1A0Muster0

Hier die dazu gehörige Maschine, auf der diese Musterbriefe produziert wurden - links oben sieht man die 15.000er Rolle Marke Individuell, rechts ist der Bildschirm + Tastatur zum Steuern der Maschine, rechts ist die Zusammenführung der Briefe und Briefmarken, sowie anschließend das Tintenstrahldruckmodul und links unten das Auslaufband, wo die fertig produzierten Briefe weg transportiert werden

 

Ein Pilotteilnehmer benutzt das Verfahren bisher ohne Kennung. Es handelt sich hier um die Firma Otto Theobald, die zum einen schwerpunktmäßig Briefumschläge aller Art anbietet, aber auch im Bereich Plusbrief, Plusbrief Individuell und Marke Individuell und Portocard Individuell einer der Hersteller und Lieferanten für die Deutsche Post beziehungsweise deren Kunden ist. Otto Theobald will dabei für Mailings einen besonderen Service erstmals anbieten. Dazu wurde eine Maschine angeschafft, die Marken Individuell in Rollenform auf Infopostsendungen aufklebt und diese dann anschließend mittels dokumentenechten Tintenstrahldrucks entwertet und auch beschriftet.

Musterbrief von der Firma Otto Theobald, der schematisch die Maschine und den Ablauf des Prozeßes zeigt

 

Eingesetzt wurde diese Maschine unter anderem  einmal für ein eigenes Mailing für die neue Produktline Neon Flash sowie für Musterumschläge, die auf einer Messe verteilt wurden.

Ausschnitt aus einer Infopostsendung der Firma Otto Theobald, die hier für ihre neue Produktlinie "Neon Flash" geworben hat - bisher der einzige Versuchsteilnehmer, der nie eine Kennung mit aufgespritzt hat

Musterbrief Infopost mit 36 Cent Mustermarke Marke Individuell von Otto Theobald mit digitaler Tintenstrahlentwertung

 

 

Artverwandte Entwertungsverfahren

 

Wie schon weiter oben kurz erwähnt, gibt es nun auf diesem Sektor Vorausentwertung vor allem in den letzten Jahren eine Vielfalt von Infopostbelegen, die mit teils zugelassenen, teils tolerierten, teils ohne Klärung mit dem Produktmanagement Vorausentwertung einfach umgesetzt oder mit Einzelgenehmigung ausnahmsweise zugelassen wurden. Verstärkt tauchen dabei nun in letzter Zeit nicht nur Tintenstrahlentwertungen auf, die den Einkreisstempel, wie er normalerweise für Vorausentwertungen vorgesehen ist, nachahmen, sondern immer öfters auch Tintenstrahlentwertungen, die einfach einen normalen Maschinenstempel ähnlich sind.

Ausschnitt einer Infopostsendung International mittels Tintenstrahlentwertung vorausentwertet, allerdings vorschriftswidrig mittels angedeuteten Einkreisstempel aus 72770 Reutlingen

Infopostsendung aus dem aktuellen Posteingang mittels Tintenstrahlentwertung vorausentwertet, allerdings vorschriftswidrig mittels angedeuteten Zweikreisstempel 60623 Frankfurt

 

Eine Rekonstruktion der einzelnen Hintergründe ist allerdings schon wenige Monate nach Versand des jeweiligen Mailings oft nur noch schwierig bis gar nicht mehr nachvollziehbar. In Einzelfällen hat es geklappt oder wurde rechtzeitig recherchiert. Oft dürfte aber von den Beteiligten vor Ort an der Basis des jeweiligen Briefzentrums, wo diese Sendungen eingeliefert wurden, ein Auge zugedrückt worden sein. Denn eine gezielte Schädigung der Post durch gefälschte Briefmarken hat es nach dem bisherigen Forschungsstand zu keiner Zeit gegeben. Wenn das Porto ordentlich bezahlt wird, ist die Form der zugelassenen korrekten Vorausentwertung (Stempelung) laut Vorgaben des Produktmanagements eher zweitrangig, denn man will ja die Geschäftskunden nicht verärgern. Würde man beispielsweise ein Mailing wegen mangelhafter Vorausentwertung nicht annehmen,  das beispielsweise durch nicht dokumentenechte Tintenstrahlentwertung statt durch eine klassische Stempelmaschine entwertet wurde, so entstehen je nach Größe des Mailings schnell enorme Kosten für eine zum zweiten Mal zu erstellendes gleichlautende Aussendung und die erste müsste sorgfältig vernichtet werden d.h. viele zusätzliche Kosten und viel Ärger für alle Beteiligten. Daher dürfte hier sehr oft ein Auge zugedrückt werden, auch wenn die erfolgte Entwertung, nicht den Vorschriften entspricht Man will ja keine Kunden und keinen Umsatz an die Konkurrenz verlieren.

 

Trotzdem möchte ich hier auf vier Fälle etwas näher eingehen um diese Aussagen anhand aufgefundener Belege zu dokumentieren. Bei der Vorausentwertung über die deutsche Post AG mittels Frankierservice gibt es seit November 2012 neue Maschinen, die nun wieder mit blauer Tinte arbeiten. Wünscht der Kunde hier den Frankierservice als Vorausentwertung und es wird eine dieser Maschinen eingesetzt, so sieht alles fast identisch aus. Die Unterschiede stecken aber im Detail. Der Abdruck erfolgt hier in blauer Farbe mittels Tintenstrahldruck mit umgerüsteten Frankit Maschinen der Firma Neopost Modell IS 5000. Statt der Kennung steht unter der Welle Infopost in der ersten Zeile und Frankierservice in der zweiten Zeile.

Ausschnitt einer Infopostsendung, ordnungsgemäß über die Deutsche Post mittels Frankierservice mit einer der neuen Maschinen von Neopost in blau mittels Tintenstrahldrucks entwertet

Infobrief, der am letzten Gültigkeitstag des Infobriefs (31.12.20012) im BZ 70 aufgeliefert wurde und mittels des alten Frankierservice entwertet werden sollte - da aber knapp 6 Wochen vorher eine Umstellung stattgefunden hatte, wurden diese Sendungen mit den neuen Maschinen entwertet. Dort ist kein Infobrief mehr vorgesehen gewesen ! - eine moderne Seltenheit

 

Nicht den Regeln entsprechend wurde eine Sendung des Briefmarkenspiegels bearbeitet. Hier wurde eine Frankierwelle in schwarz mittels Tintenstrahldruck als Entwertung aufgespritzt. In der Frankierwelle befindet sich ein Posthorn, so wie es normalerweise bei den gedruckten Varianten vorgesehen ist. Darunter steht zweizeilig, Infopost, ein Service der Deutschen Post.

Infopostsendung vom Briefmarkenspiegel mit Tintenstrahlentwertung - als Absenderstempelung nicht der Vorschrift entsprechend entwertet, Versanddatum unbekannt

 

Bei einem ähnlichen Fall lag allerdings eine Ausnahmegenehmigung vor, wie der Verantwortliche der Poststelle telefonisch bestätigt hat. Eine Behindertenwerkstatt in Frankfurt hatte bisher eine klassische Vorausentwertermaschine, die mangels Ersatzteilen nicht mehr genutzt werden konnte. Der Versand einer quartalsmäßigen Infopostsendung frankiert mit Wohlfahrtsmarken, konnte nicht mehr gestoppt werden. Daher wurde einmalig eine Erlaubnis erteilt, mittels eines Tintenstrahldruckers eine Frankierwelle mit integrierten Posthorn zum Entwerten einzusetzen. Darunter wurde zweizeilig „Infopost, ein Service der Deutschen Post“ gedruckt und in einer weiteren Zeile erfolgte noch der Druck „Allemagne  - Port paye“, obwohl es sich hier um ein Inlandsaussendung  gehandelt hatte.

Ausschnitt einer Infopostsendung mit Tintenstrahlentwertung mit Ausnahmegenehmigung verschickt Ende 2011

 

Im vierten Fall sind leider außer dem Beleg wenig Daten bekannt. Weder ist der Absender, noch der Inhalt, der eventuell weitere Rückschlüsse bezüglich des Mailings geben hätte vorhanden. Hier wurde mittels Tintenstrahldruck ein klassischer Zweikreisstempel mit senkrecht daneben befindlicher Entgelt bezahlt Leiste aufgespritzt. Die zusätzliche Frankierwelle daneben mit integrierten Posthorn ergibt aber keinen Sinn. Wer hier etwas über den Absender und den Inhalt weiß möge sich doch bitte melden – danke.

 Infobriefsendung mit Tintenstrahlentwertung aus 86386 Gesthofen vom 11. April 2012 - Inhalt und Absender unbekannt - Hersteller des Mailings unbekannt (Sammlung D. Lüwer) - wer kennt hier Details von diesem Mailing ?

 

 

Resümee

 

Bezüglich der Praxis in den Letterschops ist das neue Verfahren hilfreich, denn hier wird mit jeden Cent gerechnet. Da sich die Entwertung aber nur minimal von den Infopostplusbriefen durch die 10-stellige individuelle Kundennummer unterscheidet und eine gleichzeitige Werbung neben der Freimachung bis auf eine Ausnahme nicht zugelassen ist, ist der Mehrwert für den Kunden aus Sicht des Autors im Vergleich zur bisherigen Absenderstempelung nicht mehr gegeben. Es existiert dann kein Alleinherstellungsmerkmal in dem sich diese Sendungen von entsprechenden Infopost-Plusbriefsendungen unterscheiden, der Kundennutzen für den Mehraufwand ist also fraglich. Wenn beispielsweise die Firma Sieger, dieses Verfahren einsetzen müsste, ohne hier noch zusätzlich Werbung oder ein Zusatzklischee einsetzen zu dürfen, dann wird diese bestimmt nicht begeistert sein und die Kunden werden es sicherlich auch nicht. Hier sollte also noch nachgebessert werden. Ein erster Ansatz ist ja  vorhanden, wie das Beispiel Bethel zeigt. Achten Sie also auf diese Belege, die anfangs bestimmt nicht so häufig sein dürften. Wie sich diese neue Freimachungsform nun durchsetzen dürfte wird die Zukunft zeigen. Wer übrigens hier neue Belege findet, wird gebeten diese dem Autor für Forschungszwecke als Scan oder Fotokopie zu melden – danke.

 

 

Arbeitsgemeinschaften:

 

Die Arbeitsgemeinschaft Briefpostautomation e.V. beschäftigt sich generell mit neuen Entwicklungen, wie der Tintenstrahlentwertung. Weitere Infos und Ansprechpartner finden Sie auf der Homepage der Arge www.arge-briefpostautomation.de  Wer sich speziell mit der Vorausentwertung beschäftig, der findet dazu weitere Infos und Ansprechpartner auf der Homepage der Arge Vorausentwertungen e.V. unter www.arge-ve.de  

 

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Übersicht über bisher bekannte Kennungen der neuen Digitaldruckentwertung (Stand 23.11.2015)

 

Es folgt nun eine Übersicht über bisher bekannte Kennungen des neuen Verfahrens. Begonnen wird dabei mit dem Fall ohne Kennung, es folgt die Musterkennung, danach folgen die weiteren Kennungen in fortlaufender Nummer und sofern bekannt, der Hersteller bzw. Letterschop, der diese Kennung besitzt.

Am Ende folgt dann auch noch eine Aufstellung von ähnlichen Entwertungen, die nicht der Regelung entsprechen, aber bei denen es sich um eine Frankierwelle in irgend einer Art und Weise handelt und die mittels eines Tintenstrahldruckverfahrens entwertet wurden.

Ohne Kennung - Otto Theobald

 

Musterkennung - Vorführung einer Maschine auf einer Messe im Jahr 2013

  

 > ergänzende Infos:

Beachten Sie bitte auch Fall 2 (Sonderfall) am Ende, den ein Jahr später wurde die selbe Maschine wieder auf der selben Messe vorgeführt, die Marken waren noch die gleichen, aber da es sich ja hauptsächlich um Software handelt, wurde hier für die "Messe-Musterentwertung" eine andere Datei hochgeladen, die halt slo ähnlich aussah - den die zuständigen Techniker kennen sich bezüglich der AGB-Vorgaben der Deutschen Post nicht so aus

 

Kennung 1A00000101 - Letterschop Printland bei Bonn

 

Kennung 1A00000401 - Letterschop Konrad Direktmarketing bei Würzburg 

 

Kennung 1A00001601 - Letterschop DPS - Wermsdorf

 

Kennung 1A00001701

 

Kennung 1A00002001

 

Kennung 1A00002101 - Letterschop DPS - Wermsdorf

 

Kennung 1A00002102 - Letterschop DPS - Wermsdorf

> ergänzende Infos:

Überraschend ist hier, daß die selbe schon bekannte Firma nun mit einer 3. Kennung existiert oder handelt es sich hier um einen Programmierfehler ? - Eingang der Sendung war Mitte April 2014

 

Kennung 1A00002201 - Bethel

  

> anfangs in blau, nacher in schwarz bekannt

> neue Werbung (W2)

 

Kennung 1A00002401

  

 

Kennung 1A00002601

  

 

Kennung 1A00002801

  

 

Kennung 1A00003701

 

Kennung 1A00004501

 

Kennung 1A00004601

 

Kennung 1A00005001

 

> ergänzende Infos:

Laut philaseiten schon einmal mit 25 Cent aus Juni 2014 aufgetaucht - Absender "Forum Fachseminar - Forum Verlag Herkert GmbH" aus 86504 Merching (Mandichostr. 18) - als Letterschopdienstleister vermutlich "KuvertierService Richter GmbH" aus 86415 Mering (Gaußring 28) - ist in Konsolidiererkreisen unter K-4083 bekannt

 

Kennung 1A00007001

 

Kennung 1A00007201

> Besonderheit: statt "Infopost" steht hier "Entgelt bezahlt"

Bekannt sind bisher mindestens 3 verschiedene Mailings (1x Din lang mit Fenster 25 Cent Frankatur, 1 x C4-Format d.h. Infopost Großbrief mit Fenster Frankatur 75 Cent) - beide mit selben Stempelbild - eingedruckter Absender Top Consultant (2x) und 1x laut phiaseiten ohne Eindruck C4-Format Absender Wolfgang Clement, Bundesminster für Wirtschaft und Arbeit a.D. für die Aktion "Top Job" von compamedia GmbH (nUßdorfer Str. 4, 88662 Überlingen) im März 2014 verschickt

 

Kennung 1A00007801

 

Kennung 1A00008501

 

 

Kennung 1A00008601

 

Kennung 1A00009101

 

Kennung 1A00010101

Dies ist übrigens die erste Kennung mit 5-stelliger Zahl am Ende - da hier nur eine Farbkopie vorliegt, ist die entsprechende Abbildung von der Qualität leider auch nicht so optimal - wer kann mir hier ein Orginal liefern ? - danke

 

 

Ausnahmen bzw. artverwandete Stempel:

 

Fall 1:

> ergänzende Informationen dazu soweit bekannt:

Tintenstrahldruck, Layout entspricht nicht den Vorgaben - Inhalt leider unbekannt - im Posteingang im ersten halben Jahr 2014 -> wer kennt Details über den Inhalt bzw. Absender ? und wann bzw. weshalb dieses Mailing verschickt wurde ?

 

Fall 2:

> ergänzende Informationen dazu soweit bekannt:

Es handelt sich hier wieder um die selbe Vorführmaschine der Firma Neopost von einem Messestand Mitte 2014 in Nürnberg. Es sind noch die selben Marken wie das letzte Mal, aber da sich die Techniker scheinbar mit den AGB der Deutschen Post bzw. mit den Freimachungsvorgaben zur Vorausentwertung auskennen, haben Sie einfach eine "Frankierwellen-Bilddatei" hochgeladen, da sie glaubten, das müßte so sein. Statt der weiter oben benutzten "Musterkennung" wurde eine ganz normale Frankierwelle benutzt.

Bedingt durch Firmenflyer mit nicht sehr saugfähigen Spezialpapier so wie beim letzten Mal, gab es daher in mehrfacher Hinsicht technische Probleme, beispielsweise unsaubere Schrift speziell im Bereich der Markenentwertung aber auch der restlichen Briefbeschriftung, das vorhandene Trocknungsmodul konnte nicht so effektiv arbeiten, die Anschriften sind öfters verschiert ec..

Ergänzend folgen nun noch einige weitere Fotos der besagten Maschine:

Die Maschine noch einmal von vorne

 

Die Maschine von hinten - sehr gut erkennbar ist die Markenrolle mit den Marken Individuell sowie das Trocknungsmodul für die Beschriftung und Entwertung der Marken

 

Bildausschnitt der Maschine von Neopost - rechts sieht man die Zuführung der gewünschten Briefe, die sowohl mit Marken Individuell beklebt werden sollen (der entsprechende Spendevorgang erfolgt in der Mitte) sowie links ansatzweise erkennbar das Tintenstrahldruckmodul

 

Bildausschnitt der Maschine von Neopost - hier speziell das Tintenstrahldruckmodul, daß je nach programmierter Variante nicht nur die aufgespendeten Marken Individuell entwertet, sondern auch die restliche Briefvorderseite wie programmiert beschriftet und die gewünschten Adressdaten aufdruckt